Reinigung & Schutz

Pflege & Reinigung von Naturstein

Naturstein hält viele Jahrzehnte — vorausgesetzt, er wird richtig gereinigt und geschützt. Entscheidend ist, die Pflege auf die Steinart abzustimmen: Kalkhaltige Steine wie Marmor, Kalkstein und Travertin vertragen keine Säure, Hartgesteine sind unempfindlicher. Hier finden Sie Grundlagen und Anleitungen gegen typische Flecken.

Die wichtigste Regel

Reinigen Sie Naturstein grundsätzlich mit einem pH-neutralen Reiniger und einem weichen Tuch oder Mopp. Meiden Sie bei kalkhaltigen Steinen jede Säure — also Essig-, Zitronen- und viele Bad- oder Kalkreiniger. Scheuermittel und harte Bürsten können die Oberfläche zerkratzen. Verschüttetes wischen Sie am besten zeitnah auf, bevor es einzieht.

Häufige Fragen

Wie reinigt man Naturstein richtig?

Mit warmem Wasser und einem pH-neutralen Steinreiniger sowie weichem Tuch, danach klar nachwischen und trocknen. Verschüttetes zügig aufnehmen. Keine Scheuermittel und keine Säuren.

Welche Reiniger sind tabu?

Bei kalkhaltigen Steinen wie Marmor und Travertin sind Essig, Zitronensäure und Entkalker tabu, weil sie ätzen. Scheuermilch und harte Bürsten zerkratzen die Oberfläche. Am sichersten sind pH-neutrale Produkte.

Wie oft sollte man Naturstein imprägnieren?

Nach dem Einbau und danach periodisch, je nach Stein und Belastung meist alle paar Jahre. Ein Wassertropfen-Test zeigt, ob der Schutz nachlässt: perlt Wasser nicht mehr ab, ist eine Auffrischung fällig.